Immer wieder stellen sich Unternehmer und Geschäftsführer von KMUs die Frage, wie die Anforderungen moderner Markenkommunikation im Unternehmen zu bewältigen sind. Soll das Marketing Inhouse, also von einer eigenen Marketingabteilung, gemacht werden oder doch besser an eine Agentur vergeben werden? Eine Standard-Antwort auf diese Frage gibt es nicht – in unserer Erfahrung sollten vier Faktoren bei der Entscheidung eine Rolle spielen.

Interessiert? Kontaktieren Sie uns für ein Markencoaching für Ihre erfolgreiche Positionierung.

Markenstrategische Kompetenz

Erfolgreiche Wachstumsstrategien basieren immer auf erfolgreichen Markenstrategien. Egal in welcher Branche ein Unternehmen tätig ist, wie groß es ist und wer die Zielgruppen sind. Und Markenstrategie definiert sich nicht über ein kreatives Logo und ein schönes Corporate Design. Das wäre definitiv zu kurz gedacht. Jedes gute Branding beginnt beim Geschäftsmodell und entwickelt daraus seine einzigartige Wettbewerbspositionierung (auch USP genannt). Ein Prozess, der viel Erfahrung und Know-how braucht. Und auch Mut zur Veränderung im Laufe der Zeit. Es ist kein einmaliger, sondern ein dynamischer Prozess. Aus unserer Erfahrung wissen wir, dass Unternehmen, die ihre Markenstrategie parallel zu ihrem Geschäftsmodell, weiterentwickeln, erfolgreicher sind. Das erfordert neben Zeit auch Ressourcen. Und spätestens wenn ein umfangreiches Re-Branding ansteht – beispielsweise bei Unternehmensübergabe – wird es wohl intern im Marketing eng.

UNSER ANGEBOT

Wir haben ein maßgeschneidertes Angebot „Markencoaching für KMUs und CEOs“ konzipiert, das diese Herausforderungen exakt abdeckt. Dabei stellen wir von Anfang die richtigen Fragen, analysieren und bewerten, trennen das Wesentliche vom Wichtigen und entwickeln den roten Faden für die darauf aufbauenden Konzepte. Gerne sind wir Sparringpartner für Ihr Unternehmen – und auch Ihre Marketingabteilung.

Innovationskraft

Um am Markt zu bestehen, müssen Agenturen immer am Puls der Zeit sein, stets am Ball bleiben, jeden Trend erkennen (digital und analog) und kundenspezifisch umsetzen können. Diese Innovationskraft kann und muss im Inhouse-Marketing, gerade wenn es personell mit wenigen Personen besetzt ist, neben dem Alltagsgeschäft endlich sein. Denn auch in der Agentur verteilen sich Wissen, Know-How und Fachgebiete über mehrere Abteilungen und Rollen.

Wer auf eine hohe Innovationskraft im Marketing angewiesen ist, der sollte sich externe Profis holen und darauf achten, dass frisches Know-how auch proaktiv ins Unternehmen kommt.

Spezialist versus Generalist

Sinnvollerweise wird das Inhouse-Marketing bei KMUs oftmals mit einem Generalisten besetzt. Sich für jedes Fachgebiet einen Spezialisten an Bord zu holen, ist eine ziemlich kostspielige Angelegenheit, die sich wenige Unternehmen dieser Größenordnung leisten werden. Und die eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht. Eine Agentur lebt hingegen von ihrem breiten Mix aus Grafikern, Textern, Webdevelopern bis zu Online- und Social Media Redakteuren oder PR-Beratern.

Alles aus einer Hand steigert die Marketing-Produktivität für KMUs. Die besten Ergebnisse erreicht man, wenn alle Instrumente aufeinander abgestimmt sind und konzertiert wirken.

Mehrdimensionale Kompetenz

Die Kompetenzfrage muss von zwei Seiten aus betrachtet werden. Auf der einen Seite steht das Branchenwissen und auf der anderen Seite das Marketing Know-how. Was die Branche betrifft, hat das Inhouse-Marketing die Nase vorn, weil es tagtäglichen Einblick hat und sich im Idealfall auch laufend mit der Geschäftsführung dazu austauscht. Eine Agentur kann über die Zeit ein gewisses Branchenwissen aufbauen, und sollte das auch, wird aber nie so tief in die Materie vordringen können. Daher gilt es abzuwägen, was letztlich Priorität hat.

UNSER CREDO

Eine gute Agentur zeigt Interesse und stellt Fragen. Und greift dabei auch auf ihren eigenen Erfahrungsreichtum zurück – aus ähnlichen Branchen, Unternehmen und Projekten. Und sie hat eine Methodik, „Wissenslücken“ rasch zu schließen, um auf Augenhöhe mit den Kunden, egal welche Branche oder Größe kommunizieren zu können.

Kostenfaktor

Zu guter Letzte spielt auch das liebe Geld eine entscheidende Rolle. Hier gilt es die Kosten fair gegenüber zu stellen. Wie viele und welche Experten braucht die Entwicklung und Umsetzung der Markenstrategie, um den Anforderungen der analog und digital vernetzten Marketing-Welt gerecht zu werden? Welchen Zeithorizont hat das Marketing? Heutzutage lautet die Devise oft, unmittelbar und sofort reagieren und kommunizieren zu müssen. Inhouse kann es es mit Krankheit, Urlaub oder Vertretung oftmals eng werden. Der Stundensatz einer Agentur liegt natürlich höher als für das Inhouse-Marketing. Dafür kann man auf Kompetenzen aus verschiedenen Disziplinen zugreifen, im Idealfall tatsächlich auf Abruf und flexibel, nach dem Baustein Prinzip. Andererseits kann es sich lohnen, gewisse Marketing-„Routinearbeiten“ selbst in die Hand zu nehmen bzw. ins Haus zu holen. Und so externe Kosten zu sparen.

Unser Fazit

Die Vorteile des einen Modells – Inhouse versus Agentur – sind die Nachteile des anderen. Unsere Erfahrung zeigt, dass es oft die Kombination ist, die das Optimum herausholt. Vorausgesetzt Vertrauen, transparente Kommunikation und gegenseitige Wertschätzung sind auf beiden Seiten da.

Wollen wir einen kreativen Dialog starten? Wir freuen uns auf Sie!