Kunde
Gemeinde Attnang-Puchheim

Leistungen
Editorial Design, Redaktionelles Konzept

Auch wenn klassische Tages- und Wochenmedien seit Jahren mit schwindenden Leserzahlen bei den gedruckten Auflagen kämpfen, sind es Gemeinde- und Stadtmagazine, die sich nach wie vor über sehr viele Leser pro Nummer freuen können. Entsprechend wichtig ist dieses Kommunikationsformat für Gemeinden und Städte.

Im Zuge der Entwicklung des neuen Markenauftritts der Stadtgemeinde Attnang-Puchheim kam es auch zu einem Relaunch des Magazins. Dabei wurde nicht nur das Design angepasst, auch die Struktur des redaktionellen Konzeptes wurde erneuert.

Erfolgsfaktoren für Stadtmagazine

Ein Magazin muss den Lesern einen redaktionellen Mehrwert anbieten, der auch die Themenvielfalt des Stadtlebens widerspiegelt. Dabei setzen wir auf bewährte Erfolgsfaktoren:

Weniger ist mehr

Im Mittelpunkt steht das Prinzip: kurz, prägnant, abwechslungsreich

Übersichtlichkeit und Readability

Klare Strukturen, keine inhaltlichen Redundanzen

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

Mehr Bilder – weniger Text, qualitative und selektive Bildredaktion

Dialog und Interaktion

Weiterführende Informationen, Infoboxen, Kontaktmöglichkeiten, Querverweise auf Webseiten und andere Online-Kanäle

Mehr zukunftsorientiert

Weniger Content „Was war ...“, sondern mehr „Was passiert ...“

Infotainment

Modern, informativ, persönlich, emotional

Orientierung und Struktur

Kommunale Publikationen leben von der redaktionellen Vielfalt. Umso wichtiger ist es, den Lesern eine klare inhaltliche Orientierung zu geben und auch darauf zu achten, dass sich diese einigermaßen fair verteilt auch in der Publikation sich wiederfinden:

  • Politik
  • News & Aktuelles aus Stadt und Region
  • Coverstory
  • Wirtschaft
  • Die junge Stadt
  • Vereine
  • Genuss & Gesundheit
  • Stimmen aus der Stadt
  • Aktiv
  • Service & Veranstaltungskalender
  • Geburtstage, Jubilare, Hochzeiten, Baby, Verstorbene
  • Politik
  • News & Aktuelles aus Stadt und Region
  • Coverstory
  • Wirtschaft
  • Die junge Stadt
  • Vereine
  • Genuss & Gesundheit
  • Stimmen aus der Stadt
  • Aktiv
  • Service & Veranstaltungskalender
  • Geburtstage, Jubilare, Hochzeiten, Baby, Verstorbene
Aufgeschlagenes Stadtmagazin von Attnang-Puchheim mit Rezept und Genuss am Wochenmarkt

Redaktionelle Formate und Stilelemente

Die Gestaltung eines Stadtmagazins muss dem Medienkonsumverhalten der Menschen entgegenkommen und sowohl für den „Durchblätterer“, „Überflieger“ als auch dem „Leser“ erfassbare Inhalte liefern. Neben einem Editorial (meistens der Bürgermeister), klassischen Reportagen und einer umfangreicheren Coverstory kommem eine Reihe redaktioneller Stilelementen zum Einsatz:

Zitate

Verleihen Authentizität, verbessern die Lesbarkeit, lockern Seiten auf, machen Themen persönlicher

Interviews

Ideal, um Hintergründe zu beleuchten, für persönliche Porträts und Meinungen

Kurzartikel

Nur so kann eine breite Themenvielfalt präsentiert und publiziert werden. Dabei ist die Reduktion auf das Wesentliche besonders wichtig.

Bilder + Bildtexte

Viele Themen lassen sich besser in Form eines Bildes in Kombination mit aussagekräftigen Überschriften und Bildtexten umsetzen

Infoboxen

am Ende eines Artikels für weiterführende Informationen (Links), Kontaktdaten, Termine

Icons

Grafische Stilelemente erleichtern die Orientierung und stehen in Analogie zum neuen Corporate Design

Flexibler Satzspiegel und Gestaltungsraster

Gerade bei kommunalen Magazinen führt oftmals die Themenvielfalt zu gestaltungstechnischen Problemen. Um dem vorzubeugen und von vornherein auch bei sehr fragmentierten Seiten eine moderne Optik zu gewährleisten, sind flexible Gestaltungsraster wichtig. Das ist auch für die Blattmacher vor Ort in den Stadt- und Gemeindeämtern wichtig.

Vier verschiedene Raster die den Satzspiegel fuer Printmaterial Attnang-Puchheim zeigen

Grundlinieraster und flexibler Satzspiegel für das neue Stadtmagazin von Attnang-Puchheim

Fazit

Die Interessen der Leser gehören in den Mittelpunkt. Oft wird darauf vergessen, für wen man einen Artikel schreibt! Nämlich die Leser. Vereine, Schulen, Kindergärten…viele kommunale Einrichtungen liefern interessante Inputs, die an Länge und Informationsgehalt aber oftmals über das Ziel hinausschießen. Darunter leidet die Readability: eine halbseitige Reportage über den Ausflug vom örtlichen Eisschützenvereins in die Wachau samt Weinverkostung und einem Gruppenfoto von 40 (aufgrund der Größe nicht mehr erkennbaren) Menschen vor dem Bus des örtlichen Reisunternehmens ist für die Leser wohl zu viel. Umso wichtiger ist es Design und Redaktion an den Leserbedürfnissen auszurichten und auch „externe Redakteure“ aktiv in Planung, Konzeption und Fragen zur Wirkungsweise von Artikeln zu integrieren.

Lust auf einen kreativen Dialog?